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Ägypten.
3000 Jahre Hochkultur am Nil

 Das Antikenmuseum Basel präsentiert seine bedeutende Sammlung ägyptischer Kunst ab dem 1. März 2021 in einer neuen, zeitgemässen Inszenierung in sechs Themenbereichen. Mit audiovisuellen Präsentationstechniken entführt Sie die Ausstellung in das geheimnisvolle Land der Pharaonen. Tauchen Sie ein in das Ägypten von damals und erleben Sie die altägyptische Kultur mit allen Sinnen. Immersiv, multimedial interaktiv – so begeistert und beflügelt die Ausstellung auch die jüngeren Generationen. Ein Kinder-Parcours lädt zudem zum spielerischen Entdecken der pharaonischen Hochkultur ein und bietet spannende Unterhaltung für Gross und Klein.

2001

Eröffnung ägyptische Abteilung im Antikenmuseum Basel

550

m2
Ausstellungsfläche

600

ägyptische Exponate

Ausstellungs-Highlights

im Überblick

z
Audioguide

Erhältlich in Deutsch
Disponible en français
Available in English

I
Interaktive Stationen

Geschichte aktiv erleben

Events

Führungen, Familiensonntage und Kultur trifft Kulinarik-Abende

Bistro AMB

Aus dem alten Ägypten inspirierte Gerichte

Rundgang für kleine Entdecker

Ägypten an verschiedenen Stationen mit allen Sinnen erleben  

Die sechs Themenbereiche
der neu inszenierten Ägyptenabteilung

1 Die Entdeckung und Erforschung des pharaonischen Ägyptens 
Das erste Thema widmet sich der Entdeckung des alten Ägyptens, an der auch Persönlichkeiten aus Basel beteiligt sind. So entdeckt der Basler Johann Ludwig Burckhardt 1813 den grossen Ramses-Tempel von Abu Simbel und der Basler Maler Johann Jakob Frey begleitet den Deutschen Forscher Carl Richard Lepsius 1840 als Zeichner auf seiner Ägyptenexpedition. Eine begehbare Videoplattform nimmt Sie mit auf eine Zeitreise. Wir zeigen spannende Zeitgeschichte, in der Sie sich selbst als Abenteurer*in fühlen können.

2 Die Anfänge der pharaonischen Hochkultur
In diesem Bereich gehen wir den Voraussetzungen für die Entstehung der ägyptischen Hochkultur und ihrer geographischen Verbreitung nach. 6000 Jahre alte Gefässe aus Ton und Stein verblüffen wegen ihrer modern und abstrakt anmutenden Formen.

3 Alltag am Nil
Besonders vielfältig ist der Bereich des Alltags. Erdhacke, Hammer und Schreiberpalette zeigen auf, wie Bauern, Handwerker und Schreiber im alten Ägypten vor rund 4000 Jahren arbeiten. Auch Utensilien für die Schönheitspflege, Kleider, Musikinstrumente und Zauberrequisiten erzählen vom alltäglichen Leben am Nil. Darstellungen von Tieren und Pflanzen runden das Bild ab.

4 Tod und Jenseits
«Du stirbst, damit du lebst» heisst es verheissungsvoll in einem altägyptischen Text. Die Ägypter arbeiten stets auf ihr Leben nach dem Tod hin und glauben dabei fest an ihre Regeneration im Jenseits. Dabei spielt der Sonnenlauf eine zentrale Rolle. Mumien, Särge und Grabbeigaben erzählen uns davon.

Modernste Techniken erlauben gar Ein­blicke in Mumien und entschlüsseln dabei die Lebensgeschichte der Verstorbenen. Wir entführen Sie in die mystische Welt des Jenseits. 

5 Die Welt der Götter
Die Götter Ägyptens sind die Erschaffer der Welt und allen Lebens, das sie erhalten und immer wieder erneuern. Wer kennt nicht den hundsköpfigen Anubis oder den ibisköpfigen Thot? Doch die Mischgestalt ist nicht die einzige Darstellungs­­weise der Götter, sie sind vielgestaltig. In diesem Bereich zeigen wir Ihnen die Welt der ägyptischen Gottheiten auf. Wir erklären, wie die Menschen ihnen gehuldigt und was sie im Gegenzug von den Göttern erwartet haben.

6 Beginn einer Globalisierung
Wie der Anfang so wird auch das Ende der ägyptischen Hochkultur als Epoche gezeigt. Mit der Eroberung Alexanders des Grossen wurde Ägypten 332 v. Chr. griechisch und ab 30 v. Chr. römische Provinz. Ägypten wurde seit dem 3. Jh. v. Chr. sukzessive in die Globalisierung des Mittelmeerraumes miteinbezogen. Migration und Multikulturalismus bzw. die daraus entstandenen Probleme haben einen überraschenden Aktualitätsbezug. Durch die Kulturvermischungen sind reizvolle Neuschöpfungen in den verschiedensten Kunstformen entstanden, die wir hier zeigen.

Impressionen der Ausstellung

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Unser Audioguide

begleitet Sie durch die Ausstellung

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